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Polizeiliche Kriminalstatistik 2019

Jahresrückblick Kriminalität 2019
Polizeiliche Kriminalstatistik 2019
Statistische Betrachtung der Kriminalitätsentwicklung im Kreis Herford

Der Jahresbericht der Kriminalstatistik für das Jahr 2019 in Schlagzeilen:

  • Die Anzahl der bekanntgewordenen Straftaten im Kreis Herford ist gegenüber dem Vorhjahr ernweut zurück gegangen
  • Die Senkung der Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls bleibt als  Behördenschwerpunkt trotz Rückgang weiter bestehen
  • Kriminalitätsgefährdung im Kreis Herford ist gegenüber Bezirks- und Landesschnitt geringer
  • Konzepte der Direktionsübergreifenden Kriminalitätsbekämpfung erfolgreich. Der Anteil der Dekikte in der Straßenkriminalität ist stark rückläufig.
     

Kurzüberblick:

Im Land Nordrhein-Westfalen sank die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten um 4,25%, im Regierungsbezirk Detmold um 3,69%. Im Kreis Herford ging die Zahl der Straftaten um 7,84% zurück und erreichte erneut ein historisches Tief mit der Gesamtanzahl von 10.410 Taten.

Im Jahr 2017 wurden 4.721 Tatverdächtige ermittelt. Von diesen waren 3.637 männlich (77,04%) und 1.084 weiblich (22,96%).

Um dem schwerwiegenden Eingriff in den privaten Lebensbereich und dem damit verbundenen Unrechtsgehalt besser Rechnung tragen zu können, hat der Gesetzgeber im Juli 2017 den Einbruchdiebstahl in eine dauerhaft genutzte Privatwohnung mit einer Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe belegt und damit zum Verbrechen deklariert. Im Jahr 2019 wurden im Kreis Herford 307 Wohnungseinbrüche angezeigt. Im Vorjahr wurden noch 364 Taten registriert.

Die Diebstahlsdelikte dominieren mit 39% Anteil auch 2019 die Statistik der KPB Herford. Wenngleich mit 4087 Taten ein 10 Jahrestief erreicht werden konnte.

Die Auflistung der Kriminalstatistik finden Sie hier.