Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Keine Chance für Fahrraddiebe

Schützen Sie Ihr Eigentum
Keine Chance für Fahrraddiebe
Schützen Sie Ihr Eigentum
Steven Haydon

Herford, Hiddenhausen, Bünde, Löhne, Kirchlengern, Enger, Spenge, Rödinghausen, Vlotho

Keine Chance für Fahrraddiebe -

Die Polizei Herford informiert

(hay) Das Fahrrad erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Insbesondere mit dem Frühlingsbeginn nimmt die Teilnahme der nicht motorisierten Zweiräder am Verkehr deutlich zu. Dieses ruft aber auch die Langfinger auf den Plan. Im Jahr 2017 wurden im gesamten Kreis Herford 580 Fahrräder als gestohlen gemeldet. Die Anzahl der Fälle sind somit vergleichbar mit denen der Vorjahre. Bei der Auswertung der jeweiligen Monate fällt auf, dass in jedem Jahr ab März / April eine deutliche Zunahme der Entwendungen zu verzeichnen ist. Alleine im Monat März des laufenden Jahres wurden kreisweit Fahrräder im Wert von mehr als 10.000 Euro entwendet.

Kriminalhauptkommissar Heiko Schäfer vom Kriminalkommissariat Prävention der Polizei Herford spricht hierzu folgende Empfehlung aus: „Fahrradbesitzer können sich schützen und die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls minimieren. Wichtig sind die richtige Sicherung und die Erfassung / Codierung der Fahrraddaten“.

Den effektivsten Schutz bietet ein massives Fahrradschloss. Dieses sind insbesondere Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser, die mit einem festen Gegenstand beim Abstellen verbunden werden sollten.

Lassen Sie Ihr Rad nicht zu lange in unbewachten Bereichen stehen. Dieses weckt die Aufmerksamkeit der Diebe und gibt ihnen die Chance, den richtigen Moment für ihre Tatausführung zu planen. In einem aktuellen Fall aus Herford musste diese Erfahrung ein 14-jähriger Schüler machen. Am Freitag (13.4.) stellte er gegen 16:00 Uhr sein hochwertiges Mountainbike vor einem Verbrauchermarkt in der Lübberstraße ab. Trotz einer angemessenen Sicherung durch ein Kettenschloss hatten unbekannte Täter bis Montag gegen 15:45 Uhr genug Zeit, das Fahrrad zu entwenden. Der Gesamtschaden beträgt circa 700 Euro.

Bei fast allen verkauften Rädern in Deutschland ist eine individuelle Rahmennummer eingraviert. Diese dient natürlich auch zur Zuordnung von aufgefundenen Zweirädern. Hierzu sollten diese Nummer und weitere Herstellerdaten in einen Fahrradpass erfasst werden. Darüber hinaus weist die „Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ auf die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei hin:

Wer im Besitz eines Smartphones ist, kann die kostenlose FAHRRADPASS-App der Polizei für iPhones und Android-Smartphones nutzen. Sämtliche für die Identifizierung wichtigen Fahrraddaten können mit der FAHRRADPASS-App problemlos gespeichert werden. Darüber hinaus lassen sich über die FAHRRADPASS-App die Angaben mehrerer Fahrräder verwalten. Zudem können die Daten ausgedruckt oder per E-Mail verschickt werden, um sie bei Bedarf sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.

Die FAHRRADPASS-App ist kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store unter folgenden Links herunterladbar:
App Store:
https://itunes.apple.com/de/app/fahrradpass/id438072942?mt=8
Google Play Store:
https://play.google.com/store/search?q=fahrradpass&c=apps

 

Weitere Informationen erhalten unter folgenden Links im Internet:

http://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/keine-chance-fuer-fahrrad-diebe-2/

http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/25-guter-rat-ist-nicht-teuer.-und-der-verlust-ihres-rades/